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Spezial I/05 

Glaubwürdigkeit verloren?

 

Fast täglich höre ich in den Nachrichten vom Verlust der Glaubwürdigkeit.

Ob es nun einzelne Politiker oder ganze Verbände oder Firmen betrifft, Glaubwürdigkeit wird als hohes Gut betrachtet. Sie resultiert aus dem Gesagten und dem Handeln und basiert auf sittlicher Kompetenz.

Glaubwürdigkeit wird nur verliehen, sie kann verloren gehen. Sie geht sicher verloren wenn Reden und Handeln nicht übereinstimmen. Nur wer glaubwürdig ist, dem schenkt man Vertrauen. Vertrauen aber ist die Voraussetzung für eine dauerhafte und stabile Zusammenarbeit und ein glückliches Zusammenleben.

Woher kommt denn die Kraft zu ethischem Handeln, wenn die Möglichkeiten da sind, durch unmoralisches Verhalten meinen Wohlstand und meine Situation zu verbessern

Die Ethik des Einzelnen kann ihre Kraft aus den Erziehungsidealen der Tradition erhalten und für unsern Kulturkreis durch die christlichen Werte. Ich bin davon überzeugt, dass wir auf der Grundlage der Gebote Gottes dem fortschreitenden Verfall der Ordnung entgegenwirken können. Das heißt: Ethisches Handeln muss übernatürlich verankert sein und zwar außerhalb unseres Systems, denn innerhalb unseres Systems werden wir uns nie über verbindliche Werte einig werden.

Aber selbst diese in der Bibel nachzulesenden Werte einzuhalten schafft der Mensch nicht unbedingt! Er braucht eine Kraft, die ihm die Umkehr ermöglicht. Für mich liegt diese Quelle der Zuverlässigkeit bei Gott und seinem Sohn Jesus Christus. Nicht nur, dass ich glaube es gibt einen Gott, viel mehr finde ich bei Ihm meinen Halt in einer persönlichen Beziehung.

Wie lerne ich diesen Jesus Christus und sein Angebot näher kennen? Als erstes einmal durch das Lesen im Wort Gottes - der Bibel. Das geht mit ein wenig Anleitung meist besser und deshalb bietet die IVCG in einem guten Hotel am Wochenende Gesprächskreise an. Wagen sie es in eine neue Richtung zu denken - es wird ihr Leben zum Besseren verändern.

Jesus traf einmal einen Zöllner, der seine Kunden nach Strich und Faden betrog. Er wurde durch seine Betrügereien ein reicher Mann. Jesus machte ihm wegen seines Verhaltens keinen Vorwurf, sondern lud sich selbst bei ihm zum Essen ein. Der Zöllner war von Jesus so beeindruckt, dass er versprach, die Hälfte seines Vermögens den Armen zu geben und auch seine Betrügereien wieder gut zu machen. Radikaler hätte die Richtungsänderung nicht sein können. Er wurde wieder glaubwürdig.

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Für den Inhalt dieses Beitrags ist der Autor selbst verantwortlich.

Der Autor

Gerhard Kern

Gerhard Kern

D-Hameln

Int. Vizepräsident der IVCG, Unternehmensberater

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